Sommer, Sonne, Kakerlakenzeit

Eure Assoziation zu Sommer?

Wenn ihr Sommer hört, denkt ihr da zuerst an Strand, Hängematte, Badesachen? Ja, schön für Euch dass ihr so etwas assoziiert. Das war einmal. Wisst ihr, an was ich zuerst denke?

An Kakerlaken. Übrigens eines der ersten Worte, die mein Sohn sprechen konnte. 😛

Haustierchen in Marokko

Es ist echt kurios. Ich lebe in einer Großstadt und mir rückt die Natur hier wie nirgendwo sonst auf die Pelle. Ich habe noch nie so viele Tiere um mich gehabt wie hier, leider mehrheitlich keine possierlichen. Nicht in Hamburg, nicht in Brandenburg im Wald, da erst recht nicht, weil man wilde Tiere eben sehr selten sieht und auch nicht, als ich regemäßig als Kind Haustiere hatte … die leider nach nicht allzu langer Zeit irgendwann den Löffel abgegeben haben. Ich hatte irgendwie kein Glück mit Tieren.

In Marokko sind sie robuster. Neben den Eseln und Pferden auf Straße und Markt, oder den Schafherden, die auf dem Weg zum nächsten Futterplatz über die Fahrbahn latschen und streunenden Hunden und Katzen, …

1512_Fotor

… kreuzen meinen Weg noch viele Krabbeltierchen, deren Bekanntschaft ich lieber nicht machen würde. Im Winter hat man Ruhe. Das ist wirklich herrlich. Ja, man friert sich den Arsch ab, aber ansonsten, alles easy, zumindest bei mir. In den Dörfern und provisorischen Hütten, mit klirrendkaltem Wasser ist der Winter unerträglich. Ich habe Fotos gesehen: Frauen, die ohne Socken mit Flip Flops Schnee schippen, Dörfer die im Schnee versinken. Das ist unbarmherzig. Mein Leben hier in der Großstadt dafür mehr als komfortabel.

Nachdem ich diese Bilder im Kopf habe, mag ich gar nicht mehr weiter schreiben, aber das werde ich nun zu Ende bringen. Ich heule auf hohem Niveau, muss man also dazu sagen, dennoch …

Mir grauts vor der alljährlichen Tierinvasion. Denn egal was man macht, sie kommen. Dagegen hilft nur Chemie ohne Ende und da bin ich echt kein Fan von. Oder man kämpft mit Hausmittelchen, Staubsauger und viel Durchhaltevermögen. Die sind nämlich einfach nicht unter zu kriegen.

Glaubt mir, Motten, Bettwanzen und Kakerlaken können sowas von nervig sein. Bei Kakerlaken könnt ihr machen, was ihr wollt, sie kommen überall rein, überall hin. Selbst wenn die Küche wie geleckt aussieht. Und dann sind das hier dem kuscheligen Klima sei Dank auch echte Brummer. Aber Kakerlaken sind nicht das Schlimmste. Die kriegen von mir ordentlich was mit der Sandale übergebraten.

cockroach_Fotor

Es macht hier aber durchaus Sinn, keine Lebensmittel offen herum stehen zu lassen, man weiß nie, wer da als nächstes durchkrabbelt. Baby Kakerlake oder gar der fette Herr Papa?

Richtig Schlimm ist aber Kleinzeug. Als wir Bettwanzen hatten (glaube ich jedenfalls, dass es welche waren) recherchierte ich im Internet. Und da stand dann so schön lapidar: Rufen Sie einen Kammerjäger! Na toll! Diesen Beruf gibt es hier gar nicht. Das heißt dann, ich gebe mein Bestes und krempel das ganze Zimmer um. Ich habe Wäsche gewaschen, Möbel auseinander gebaut, gewischt, gesaugt, ich habe alles auf den Kopf gestellt. Das sieht dann so aus. Damit ist man eine ganze Woche beschäftigt.

Dann hatte ich einen Moment Ruhe. Und jetzt haben wir seit letzten Sommer Kleidermotten. Ahhhh, ich kriege die Krise!!! Alles wieder von vorne. Im Winter war kurze Verschnaufpause und kaum steigen die Temperaturen. Gestern sah ich wieder die Erste…. Grmpf! War ich letztes Jahr nicht gründich genug. Als hätten wir nichts Besseres zu tun als kleine Rüpel auszurotten. Grmpf. Aber auch wenn wir keine Strümpfe oder kaum noch T-Shirts ohne Löcher haben, zumindest stechen sie einen nicht. Das muss man nämlich auch erwähnen: Mücken gibt es hier nicht!

 

Advertisements

Pläne und was davon übrig bleibt

Geht man ins Ausland, bereitet man vieles vor. Manche lösen die Wohnung auf, manche vermieten sie. Persönliche Dinge werden gepackt, man muss sich entscheiden zwischen Wichtigem (kommt mit) und Unwichtigem (bleibt da). Allein das dauert ewig. Papierkram wird erledigt, die Ankunft im anderen Land vorbereitet. (Viele Infos zu den organisatorischen Dingen erhält man bei den tollen Expatmamas)

Manche Dinge kann man nicht vorbereiten. Weiterlesen „Pläne und was davon übrig bleibt“

Über Carpe Diem

Große Worte – wer hat es verstanden?

Weiterlesen „Über Carpe Diem“

Marokko mit Kindern entdecken – Al Jadida

Weiterlesen „Marokko mit Kindern entdecken – Al Jadida“

Was ich über das Reisen mit dem Auto gelernt habe

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber gut reisen kann man lernen. Ich zumindest. Wir gewöhnen uns daran und perfektionieren uns.

Aufregung gehört einfach dazu

Die schlechte Seite der Gewohnheits-Medaille: Irgendwo ging dieses Kribbeln vor der Reise verloren. Leider. Eine Reise ist das Kribbeln wert. Egal wohin sie uns verschlägt. Niemand weiß, wohin uns eine Reise führt. Jedes Mal, wie vertraut auch die Route war, habe ich etwas über mich oder die anderen gelernt. Und unsere Reisen sind schon wegen der Entfernung ein Überraschungsei. Aber irgendwann ging uns das Hibbeln verloren und ich fahre so aufgeregt mit dem Auto nach Marokko wie von Hamburg nach Berlin.

 

img-20160916-wa0001

Jetzt liegen nicht Welten, aber doch Erfahrungen zwischen meiner ersten Autoreise nach Marokko und heute. (Einblick in unsere letzte Autoreise und ihre ganz besondere Überraschung erhält man hier: Nicht ohne mein Auto) Dass meine Organisation tatsächlich besser werden könnte, bezweifelte ich lange. Zu Studienzeiten fehlten mir immer Papiere, Portemonnaie, Schlüssel, oder Taschen und spät dran war ich trotzdem. Ein paar Jahre später komme ich genauso viel zu spät. Ich muss aber organisatorisch was gerissen haben. Inzwischen komme ich meistens zu dritt. Ich vergesse noch Dinge für mich, aber zumindest für die anderen beiden nicht.

Das ganze Chaos wurde nur schlimmer, wenn es auf Reisen ging. Dann reichte es nicht, einen Nachmittag und seine Überraschungen zu durchdenken. Dann musste ich mir vorstellen, was in den nächsten vier Tagen für Erlebnisse auf uns warten könnten. Dass wir die Reise häufiger machten und die letzten vier oder fünf Male mit dem Auto und der Fähre unterwegs waren, machte den Lerneffekt einfacher.

Was habe ich schon gelernt?

Ich kann mich inzwischen begrenzen. Ich weiß, dass ich nur einmal Wechselklamotten auf der Fahrt brauche. Anders als die Kinder versteht sich. Aber auch für die brauche ich nicht meinen ganzen Hausstand. Und die Kleidung für unterwegs kommt in einen extra Koffer. Hört sich logisch an, war aber auf unserer ersten Reise nicht bedacht und ein ständiger Auspack-Umpack-Horror.

Medikamente für den kleinen Notfall sind superwichtig. Ich fragte mich natürlich, worum gerade in diesen drei Tagen eine Grippe ausbrechen sollte, wo doch alle quicklebendig sind. Ich habe gelernt, mich nicht mehr täuschen zu lassen. Fiebersaft, Nasentropfen, Hustenbonbons und Tabletten gegen Reiseübelkeit sind immer griffbereit. Genauso wie die Tüte, wenn die Tabletten nicht helfen.

Proviant darf nicht kleben, schmieren, oder waschresistent sein. Oder ich ziehe meine hässlichsten Sachen an. Dann muss aber das Auto trotzdem daran glauben. Für gut befunden wurden von uns: Geschmierte Käsebrote, Studentenfutter, hart gekochte Eier, Gurken und Tomaten, Äpfel, selbstgemachte Teigtaschen, Kekse ohne Schokoüberzug, Muffins.

Ich habe auch nicht mehr fünf Bücher dabei, sondern eines. Es ist schade, dass mein Lesetempo so schleicht, aber was solls. Auch bei meinen Eltern fasse ich zwischen all den Familienbesuchen und anderen Terminen kein Buch an. Inzwischen habe ich es einfach akzeptiert. Noch besser natürlich ein Ebook-Reader. Ich hatte einen für zwei Tage. Dann verabschiedete er sich.

Unterhaltung ist das A und O. Ohne Unterhaltung wird es unmöglich, zwei Kinder in ihren Kindersitzen zu halten.

Entertainment ist das A und O

Bewährt haben sich bei uns:

  1. Puzzle
  2. Kinderlieder zum Abspielen und Mitträllern
  3. Einfache Spiele ohne Schnickschnack wie Ching Chang Chong oder Ich sehe was, was du nicht siehst
  4. DVDs und den Laptop oder ein Tablet
  5. Schoki ohne Ende. Das ist der Notnagel, wenn die Stimmung kippt und alle am liebsten aus dem Auto stürzen möchten. Und die Ausnahme für die Proviantregel von oben. Wenn ich meine Beine nicht mehr spüre und die Kinder anfangen, mit den Köpfen gegen die Sitze zu schlagen. Wirf in diesen Momenten eine Tafel Schokolade, Lollies oder andere Süßigkeiten in den Raum und alle sind plötzlich wie Zucker zueinander.

 

 

Auto oder Flugzeug?

Ich kann mich nicht entscheiden. Auto finde ich schrecklich, wenn wir durchfahren wie bisher. Und Kinder dabei sind. Die Fähre wiegt den Stress vorher oder hinterher fast wieder auf. Aber nur fast.

Flugzeug ist bequem (es sei denn man muss wegen einer verspäteten Maschine durch den Pariser Flughafen in 30 min. hotten, mit zwei Handgepäckstücken, einem Baby in der Trage vor dem Bauch baumelnd und eine 3jährige, die ein drittes Handgepäckstück zieht und neben mir rennt.).

Flugzeug ist schnell. Fliegt man allerdings mit Royal Air Maroc, kann es mal sein, dass man gar nicht fliegt oder umgeleitet wird. Aus einem Direktflug wird ein Flug mit Umsteigen und längerer Reisedauer. Dann doch nicht mehr so schnell.

Der Riesenminuspunkt des Fliegens ist der Flughafen Casablanca. Es fliegen scheinbar immer alle Flieger zur selben Zeit los und alle Reisenden müssen daher zur selben Zeit durch die Passkontrolle. Klar, dass nur drei Schalter geöffnet haben. Es ist natürlich nicht der Job der Polizei die Reisenden glücklich zu machen, indem alle Schalter besetzt sind und wir uns keine zwei Stunden in der Masse die Beine krumm stehen. Nervig ist es trotzdem.

Allerdings: Um die Unterhaltung brauchen wir uns am Flughafen keine Gedanken machen. Irgendwer wird schon ausflippen und sich an die Gurgel gehen.

 

Ich bin gespannt, ob ihr noch Empfehlungen für Autospiele/Spiele unterwegs habt oder ein paar spannende Geschichten. Es passiert so viel, wenn man unterwegs ist. Ich fände es toll, Eure spannendsten Erlebnisse zu hören.

 

Tell me why I don´t like Mondays

Kennt ihr diese Tage, an denen ihr morgens schon gleich wieder Schlafen gehen wollt? Der Tag hat noch nicht angefangen und ist quasi schon zu Ende. Gerade eine Stunde jung, bekommt er von mir nicht den Hauch einer Chance. Wie das kommt und wie ich das verhindern könnte, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass solche Tage meistens Montage sind. Der Song von The Boomtown Rats ist mir auf den Leib geschrieben. Und diese besonderen Montagen sind plötzlich da, wenn auch selten.

Dieses Montagsdesaster nimmt seinen Lauf, obwohl ich ein CarpeDiem-Typ, ein Jeder-verdient-eine-zehnte-Chance und Optimistin bin. Meine Schmerzgrenzen für Katastrophen liegt sehr hoch und ich gelte als DIE Ruhe in Person. Fremdeinschätzung und Selbstwahrnehmung können voneinander abweichen.

Gefährlich sind Montage immer, aber das Eintreffen eines Katastrophentages äußerst selten.  Wir müssen erstens wieder früh aufstehen und zweitens das Madel in die Schule. Ich bin ein Nachtmensch und ich liege mit der Schule im Clinch. Das wissen sie nur nicht. Aber meine Tochter weiß es. Und das macht es nicht einfacher. Ich muss montags nicht nur mich überzeugen, überreden und motivieren. Nein, auch meine Tochter, die weiß, dass ich das alles äußerst ungern mache. (siehe Schule? – Nein, danke.) Grmpf! Kann mir jemand erklären, wie Gedanken wenigstens vor meinen Kindern  unentdeckt bleiben? Nun stellt Euch einfach einen angestrengten, überaus unwitzigen Animateur vor und ihr seht mich. Dann seht ihr meine Tochter, die das Ganze natürlich durchschaut und ihre Vermeidungsstrategien auffährt.

Wie komme ich da nur wieder heraus?

Heute hatte ich Glück. Tochter krank, und unser Tag beginnt ohne Schule. Wie kann ich diesen Tag denn trotzdem miserabel finden? Setzt euch einen Tag lang auf die Couch mit einem 20 kg Sack auf den Schoss und versucht etwas Sinnvolles zu machen. Schleppt den 20 kg Sack auf jedem Weg zur Küche, auf Toilette oder in andere Zimmer hinter euch her. Schaltet außerdem einen Rekorder an, der in 10 sec. Abständen Mama ruft und ihr wisst, warum ich heute einfach keine Mama sein wollte.

Da ich mich in der Müllhalde von Rotztüchern, angefangenen Broten, Mandarinenschalen und abertausenden Kekskrümeln auf dem Teppich nicht mehr wohl fühle, ist es mir sehr recht, dass wir zum Arzt gehen. Wir haben Glück. Die Praxis ist geöffnet.* Im Wartezimmer finden wir sogar Platz.

Wir warten und warten und warten. Irgendwann um 11.30 Uhr kommt sogar auch betreffender Arzt vorbei, um die erste Patientin zu behandeln. Das ist doch ein Lichtblick. Bisher sind wir fünf Frauen mit Kleinkindern und alle noch relativ still. Bisschen ungewohnt. Ich döse vor mich hin, meine Tochter – wo wohl? – natürlich auf dem Schoss. Einen ersten Satz habe ich zu meiner Sitznachbarin gesagt, leider wenig Reaktion. War ein Versuch. Hmm, vielleicht habe ich undeutlich gesprochen.

Die Tür fliegt auf und eine lebhafte Frau kommt herein. Sie haucht den Dahindösenden plötzlich Leben ein. Die Frauen reden plötzlich mit ihr und miteinander. Die Kinder fangen an, miteinander zu spielen. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wie geht das? Und da heute Montag ist, freue ich mich nicht einfach über ein bisschen Small talk. Nein. Bei mir fährt jetzt das ganze Programm auf.

Die Selbstzerfleischung beginnt

Wie macht sie das? Könnte ich doch auch so mühelos ins Gespräch kommen! Vielleicht bin ich selbst schuld, dass ich immer noch kaum Freunde hier habe. Was kann ich nur anders machen? Das Gedankenkarussel dreht sich und die Wahrnehmung heftet sich ab jetzt nur an Negatives.

Und vermiest mir auch den Nachmittag. Da für mich sowieso alles verloren scheint, gucken wir jetzt alle zusammen richtig lange Fernsehen, futtern Chips und trinken Limo. Heute gehen mir meine pädagogischen Ansprüche schwer auf die Nerven und wir verloddern. Hinterher melden sich die Ansprüche wieder und lassen kein gutes Haar an mir. Die Kinder fanden den Nachmittag super.

Heute Abend wollte ich dann ein bisschen Mitleid von meinem Mann. Er findet das natürlich unnormal, dass ich mir an so einem Tag die Kinder weg wünsche. Solche Gedanken sind auch gemein, wenn die Arme krank im Bett liegt und gerade sehr zuneigungsbedürftig ist. Leichtes Urteil vom Mann, wenn er die Kinder nur eine halbe Stunde sieht. Aber Verständnis für mich hätte auch nicht gepasst heute.

Und warum kommt der Artikel nun jetzt erst? Natürlich lief auch abends nichts und die Kinder wollten einfach nicht alleine schlafen. Wenn schon, denn schon. So lag ich also auch um 21 Uhr im Bett, stundenlang singend, Märchen erzählend,Text nicht fertig geschrieben, Zähne nicht geputzt, … und ein superpassender Montagtext erscheint am Mittwoch. Schön!

 

!!!Bitte, bitte, bitte sag mir jemand da draußen, dass nicht nur ich solche Tage habe. Und bitte, was macht ihr dagegen?

 

 

Anmerkung:

*Viele Arztpraxen haben feste Öffnungzeiten, aber es lohnt sich immer nach zu fragen, ob der Arzt da ist. Viele Ärzte arbeiten außerdem im Krankenhaus, und kommen erst später in die Praxis.

 

 

 

 

 

 

 

 

Familie und Beruf in Marokko – geht das?

In Marokko stecken Eltern, bzw. immer noch meistens die Frauen, in einer Klemme. Zumindest wenn sie arbeiten wollen und Kinder kriegen. Die Männer sind häufig die Hauptverdiener. Aber auch viele Frauen arbeiten inzwischen. Denkst Du, in Deutschland ist es schwer als Berufstätige Kinder zu bekommen oder als Mutter berufstätig zu sein?! Nichts gegen Marokko, es sei denn, die Kinder sind dir egal.

Mein Status quo

Der Jüngste ist inzwischen 2,5 Jahre zuhause. Das war grundsätzlich nicht so geplant. In Deutschland wäre er allerspätestens mit 1,5 Jahren in die Kita gewandert. Denn ich bin keine Gegnerin von Kindergartenbetreuung und finde für mich neben Berufstätigkeit viele Gründe, warum ich Kinder in die Kita geben würde. Allen voran kann es gut für die Kinder sein. Sie lernen dort wahnsinnig viel. Außerdem verhindert es das Abdriften der Eltern in den Wahnsinn. Hut ab für Eltern, die ihre Kinder ununterbrochen bis zum Schuleintritt betreuen. Ich bin dem Wahnsinn oft genug viel zu nah. Und ein weiterer guter Grund ist, dass ich nicht im Mama_Sein aufgehe. Ich mache es gerne, aber mir fehlt etwas.

Weiterlesen „Familie und Beruf in Marokko – geht das?“

5 Wege, entspannt Gäste in Marokko zu empfangen

Gastfreundschaft die Zweite

In meinem Beitrag   Wenn Besuch kommt, Gastfreundschaft die Erste habe ich beschrieben, wie es zuhause abgeht, wenn Gäste kommen. Hier sollt ihr erfahren, warum sich die Menschen den ganzen Stress antun. Reine Nächstenliebe? Ich dachte immer, die Menschen haben einfach große Herzen und sie lieben es, Gäste zu empfangen. Ich dachte, was für eine tolle Eigenschaft und Großzügigkeit. Große Herzen haben sie, aber ich habe verstanden, dass Gastfreundschaft nicht immer nur damit zu tun hat. Was also steckt manchmal noch dahinter?

Was heißt Gastfreundschaft?

Gäste empfangen ist in Marokko alltäglich, aber auch aufreibend. Nicht einfach nur Tür auf, und einen leckeren Kaffee kochen. Nee, nee. Das wäre zu einfach. Da wird, wenn Zeit ist, geputzt, gebacken, und gewienert. Meistens ist jedoch keine Zeit mehr. Denn der Besuch kommt oft unangemeldet.

Zur Gastfreundschaft gehört unbedingt dazu, Weiterlesen „5 Wege, entspannt Gäste in Marokko zu empfangen“

Wenn Besuch kommt: Gastfreundschaft

Ich möchte eine neue Rubrik eröffnen. Ich finde es spannend, über Dinge zu schreiben, die in jedem Reiseführer vorkommen und die man sich in aller Kürze anders vorstellt, als ich sie erlebe. Beginnen möchte ich mit der Gastfreundschaft.

Gastfreundschaft in Marokko

Ich lasse gerne den vergangenen Tag Revue passieren und an manchen Tagen erheitert es mich ungemein. Manche Tage haben das Potenzial zu einer Komödie. Heute würde das Stück den Titel tragen: Der Besuch der alten Tante. Diese kam uns heute spontan, wie auch sonst in Marokko, besuchen. Niemand in Marokko plant Besuche außer Weiterlesen „Wenn Besuch kommt: Gastfreundschaft“

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: